Freestyle 24 – Das deutschlandweite Vereinssport-Netzwerk
Als Startseite festlegenZu Favoriten hinzufügen
Suchen:
Home
Zurück zur Karte
Infos & Service
Vereinsanmeldung
Redaktionszugang
Banner
Gewinnspiel
Nachrichtenticker
American Football: (Dresden Monarchs e.V.)
Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Dresden
 
Endstation Kiel

Das Dresdner Sommermärchen endet an einem grauen, kühlen Herbstsonntag im Matsch! Die Kieler Moorteichwiese erwies an diesem Nachmittag ihrem Namen alle Ehre. Nass, rutschig, schwer zu bespielen war das, was da kurzfristig zum Schauplatz des GFL Halbfinales erklärt wurde. Viel ist im Vorfeld über die Platzprobleme in Kiel gesprochen und geschrieben worden. Es ist den Canes hoch anzurechnen, daß der Rahmen trotz aller Umstände stimmt. Für das Wetter konnten auch sie nix. Und dafür, daß sie beiweiten besser damit umgehen konnten auch nicht wirklich. Die Monarchs jedenfalls hatten ihre liebe Mühe und Not.

Kiel legte vor knapp 2000 Zuschauern schnell vor: Jermain Allen schloss einen Drive der Canes mit einem kurzen Lauf zum ersten Touchdown ab (PAT Dohrendorf). Was folgte war ein Kampf gegen die Elemente, der vor allem den beiden Verteidigungsreihen deutlich mehr Spaß bereitete. Von Dresdens zuletzt durchaus gefürchtetem Passangriff war nichts zu sehen. Kaum eine Hand voll Pässe konnte QB Jake Christensen im ganzen Spiel an den Mann bringen. Das Laufspiel war da ansehnlicher, aber eben nicht zwingend. Die weiteren Highlights aus Halbzeit 1: eine Interception auf Seiten der Monarchs, ein verlorener Ball auf Seiten der Canes und für beide je ein verschossenes Fieldgoal.

Wesentlich besser wurde es auch nach der Pause nicht. Dresden suchte weiter nach Mitteln um übers Feld zu marschieren. Das gelang vor allem zu Fuß ein paar Mal. Die Endzone blieb aber unerreichbar. Anders Kiel: der Nordmeister legte im dritten Viertel einen drauf. Julian Dohrendorf fing einen 35 Yardpass zum zweiten Touchdown und zur Entscheidung. Dresden rannte weiter an. Das da noch Leben drin war konnte man Mitte des letzten Viertels spüren. Lange, druckvolle Läufe von Wollin und Andrew brachten noch einmal Hoffnung und Ballbesitz in Sichtweite der Goalline. Aber da war dann Schluss. Zu rutschig war der Ball in den Händen der sonst so fangfreudigen Receivercrew, zu präsent waren die Kieler Verteidiger, die Jake Christensen das Leben so richtig schwer machten und ihn immer wieder unter Druck setzten, zur Flucht und in der Folge übereilten und ungenauen Pässen zwangen. Schluss – Endstand 14:0!

Die Monarchs werden sich nach den euphorisierenden Leistungen der letzten Wochen mehr von diesem zweiten Halbfinale ihrer Vereinsgeschichte erhofft haben. So ganz ohne Punkte auszuscheiden ist sehr schmerzhaft. Dennoch bleibt unterm Strich ein beeindruckendes Ende einer turbulenten Saison. Dresden kann erhobenen Hauptes in die Offseason gehen. Sie waren eins der vier besten Teams in der GFL 2010.

Alles Gute für Kiel und Berlin im German Bowl!


TOP-Artikel! Diese Nachricht wurde bereits 109854 mal abgerufen!
Original-Pressemitteilung
Artikel vom 27.09.2010, 11:12 Uhr
  Das Freestyle24-Prinzip
- Nachrichten und Vereinsinfos aus über 100 Städten Deutschlands
- Präsentiert euren Verein kostenlos im Internet und veröffentlicht selbst News,
Termine und Bilder - hier anmelden!
- 5502 Vereine nutzen schon unseren Service und gewinnen neue Mitglieder damit - Beispiele hier!
- 1112761 Besucher informierten sich in den letzten 30 Tagen bei Freestyle24
  Gewinnspiel

Testen Sie Ihr Sportwissen, und gewinnen Sie einen von vielen tollen Preisen.

[Hier gehts zum Gewinnspiel]

  Das Aktuelle Zitat
Bruno Labbadia
Ach, solche Sachen soll man nicht unnötig hochsterilisieren.
     
 
Impressum | Datenschutz

© Freestyle24 1998-2018