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Handball: (Freundeskreis des Deutschen Handballs e.V.)
Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Berlin
 
HAMBURG UND KIEL IM GLEICHSCHRITT - SHOWDOWN AM SAMSTAG

Es ist alles bereitet für den großen Showdown am kommenden Samstag zwischen dem HSV Hamburg und dem THW Kiel. Nachdem die beiden Meisterschaftsanwärter aus dem Norden Deutschlands ihre Pflichtaufgaben am 31. Spieltag der TOYOTA Handball-Bundesliga lösten, liegt der HSV mit 57:5-Punkten weiterhin nur einen Punkt vor Titelverteidiger THW (56:6).

Deshalb wird das Rennen um die Deutsche Meisterschaft wohl am nächsten Spieltag beim direkten Aufeinandertreffen (Anwurf Samstag, 16.30 Uhr, live in Sport1) der beiden Kontrahenten entschieden.

Allerdings war es für den HSV Hamburg am Samstag ein beschwerlicher Weg beim Gastspiel in Lübbecke. Zwar gewann der Tabellenführer gegen den Aufsteiger am Ende verdient mit 28:25, tat sich dabei aber lange Zeit schwer, ohne sich entscheidend absetzen zu können. Vor über 3.000 Besuchern konnten die Ostwestfalen, die in Arne Niemeyer den besten Werfer des Spiels hatten (acht Treffer), das Match lange Zeit offen gestalten und mussten sich erst in der Schlussviertelstunde geschlagen geben. Beim HSV trafen Bundesliga-Toptorschütze Hans Lindberg und Marcin Lijewski mit jeweils fünf Toren am häufigsten.

Der THW Kiel hatte bereits am Freitagabend sein Gastspiel beim Liga-Neuling TSV Hannover-Burgdorf mit 32:25 gewonnen und damit den HSV ein wenig unter Druck gesetzt. Doch auch der noch amtierende Deutsche Meister brauchte eine lange Anlaufphase, um das Team aus der niedersächsischen Landeshauptstadt in die Knie zu zwingen. Nach 28 Spielminuten lag der Favorit beim 12:15 noch mit drei Toren zurück, mit 15:15 wurden die Seiten gewechselt. Entscheidend war dann die Phase zwischen der 37. und 48. Minute, als der THW sich von 20:19 auf 27:19 absetzen konnte. Beste THW-Werfer in Abwesenheit des verletzten Momir Ilic waren Henrik Lundström, Christian Zeitz und Daniel Narcisse mit jeweils sechs Treffern.

Die SG Flensburg-Handewitt marschiert weiter mit Riesenschritten Richtung Champions League. Nach dem deutlichen 34:25-Erfolg vor mehr als 6.000 Besuchern in eigener Halle untermauerte das Team von der deutsch-dänischen Grenze seine Anwartschaft auf die europäische Königsklasse und festigte seinen dritten Platz. Bester Werfer der SG war Schwedens Nationalspieler Oscar Carlen, Sohn des Trainers Per Carlen, der sieben Tore erzielte.

Kontrahent Frisch Auf Göppingen gewann sein Heimspiel gegen abstiegsbedrohte Dormagener ebenfalls deutlich mit 33:24, liegt aber drei Spieltage vor Saisonende bereits vier Punkte hinter den Flensburgern. Bemerkenswert: Göppingens Lars Kaufmann erzielte gegen die Rheinländer gleich 16 Treffer und stellte damit einen persönlichen Rekord auf.

In der Abstiegszone gelang HBW Balingen-Weilstetten wohl der endgültige Befreiungsschlag. Nach dem 26:23-Auswärtserfolg bei der HSG Wetzlar liegt das Team von Trainer Rolf Brack bereits fünf Zähler vor dem Relegationsplatz und sollte damit so gut wie sicher gerettet sein. Ganz anders sieht es für die HSG Düsseldorf aus, die nach der 19:27-Heimniederlage gegen den TV Grosswallstadt nur noch theoretische Chancen auf den Klassenverbleib besitzt.

Seit gestern stehen auch die beiden Zweitligameister fest, die in der kommenden Spielzeit in der 1. Liga spielen werden. In der Nordliga sicherte sich der ASV Hamm mit einem 29:24 im Heimspiel gegen Post Schwerin den ersten Tabellenplatz und wird ab Sommer nach der Fusion mit Ligakonkurrent SG Ahlen als HSG Ahlen-Hamm die TOYOTA Handball-Bundesliga bereichern. Im Süden setzte sich die TSG Friesenheim durch, die bei TuSpo Obernburg deutlich mit 32:20 die Oberhand behielt und die Südmeisterschaft sicherte.

Am heutigen Sonntag standen die drei restlichen Begegnungen des 31. Spieltages auf dem Programm. Dabei rückte ganz sicher das Ostwestfalenderby zwischen dem TBV Lemgo und GWD Minden in den Blickpunkt. Jedoch ließ Lemgo nichts anbrennen und dominierte über Minden mit 38:24 (20:12).

Ebenfalls viel Spannung versprach das Match des SC Magdeburg gegen die Rhein-Neckar Löwen. Nur trat die nicht ein, denn die angereisten Löwen hielten die Bördestädter auf Distanz und gewann 35:24 (17:11).

Bereits um 17.00 Uhr begann das Spiel der Füchse Berlin gegen MT Melsungen, wobei es für die Hauptstädter nach dem Erfolg in Grosswallstadt am vergangenen Dienstag noch um eine mögliche Europacup-Qualifikation geht. Ensprechend soverän gingen die Berliner ans Werk und siegten 31:25 (17:12).

(Quelle: TOYOTA-HBL-Pressedienst)


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Autor: heop
Artikel vom 16.05.2010, 10:14 Uhr
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