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| Judo:
(TSV Hertha Walheim e. V.) |
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Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Aachen |
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Sieben Trümpfe auf der Waage
Von Heribert Förster Walheim. Nur Masse? Oder auch Klasse? Eine erste Antwort wird es am Samstag geben, wenn ab 16 Uhr in der Jahnhalle in Mönchengladbach zum Auftakt der Judo-Bundesliga der JC Mönchengladbach und der TSV Hertha Walheim ihre Kämpfer auf die Matte schicken. Masse und Klasse: Gleich 29 ausländische Kämpfer stehen auf der Mannschaftsliste der Walheimer für die neue Saison, 29 Namen, die für mehr Variationsmöglichkeiten sorgen. Denn: Bundesliga-Kämpfe sind längst mehr als nur 14 Duelle in sieben Gewichtsklassen, bei fast jedem einzelnen Kampf wird taktiert. Die Regeln wollen es so: Nur vier der 14 Kämpfe dürfen von ausländischen Athleten bestritten werden, nach dem ersten Durchgang muss zudem jede Mannschaft mindestens drei Kämpfer einsetzen, die im ersten Durchgang noch nicht gekämpft haben. Das heißt: Masse und Klasse sind gefragt, um beim Pokerspiel mit dem Gegner den Trumpf in der Hand zu halten. Oder notfalls den Joker zu ziehen. Masse und Klasse: Beides hat Walheim am Samstag zu bieten, denn ein sattes 20-köpfiges Aufgebot wird auf die Waage gehen, um den Gastgeber vielleicht zu verwirren. Und dabei ist die Riege der ausländischen Athleten nicht ohne: Damien Bomboir, Leon Borgsteede (beide Klasse bis 60 kg), Fabrice Flamand, Aziz Mesaoudi (beide - 66 kg), die Neuzugänge Alberto Arnal-Megod aus Spanien und Christophe van Dijk (Belgien, beide - 90 kg) sowie Grim Vuijsters (+ 100 kg) stehen Steffen Krüger zur Verfügung. Der Trainer weiß, „das wird ganz, ganz eng. Ein 8:6 für eine der beiden Mannschaften, ein 7:7, ein 6:6 sind jederzeit möglich“, sagt Krüger, der sich mit Walheims Organisationschef Oliver Rychter einig ist. „Das ist mit ein vorentscheidender Kampf, in Mönchengladbach werden die Weichen für den Rest der Saison gestellt.“ Vom Abstiegsgleis will sich die Hertha weit entfernt halten, „Platz 6“, so Rychter, „Platz 6 ist unser Minimalziel“. Von den sieben Konkurrenten sind Braunschweig und die Mönchengladbacher die beiden Teams, die die Herthaner auf jeden Fall hinter sich lassen wollen. Der Gastgeber stellt eine junge, hungrige Mannschaft, die zwar „nur“ sieben ausländische Judoka auf ihrem Mannschaftsbogen hat, aber dafür sieben starke. Die Prognose für diese Saison ist nicht gewagt: Walheim braucht in fast jedem Kampf vier Ausländerpunkte, um eine Siegchance zu haben. Und da macht es sich natürlich gut, wenn man sich aus einem 29-köpfigen Pool bedienen kann. Um aus der Masse jeden Kampftag die richtige Klasse zu zaubern. (Quelle: AZ/AN vom 30.04.2010)
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Autor: ulni
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Artikel
vom 30.04.2010, 15:57 Uhr
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